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Berner Arroganz auf dem Schwyberg?

"Wer drängt eigentlich zum Bau von Riesenwindturbinen in dem noch intakten Schwyberg-Schwarzseegebiet? Neun Turbinen, 140 Meter hoch, mit Rotoren von 82 Meter Durchmesser! Weitere in Planung.

Wer will dieses Projekt? Ist es die Bernische Kraftwerke AG, welche eine Aktionärin der Freiburger Gruppe E ist? Der Direktor der Bernischen Kraftwerke ist bekannt als treibende Kraft im Windturbinenbau. Und dieser Direktor sitzt im Verwaltungsrat der Groupe E. Der kluge Leser fragt hier: «Warum bauen den die Bernischen Kraftwerke nicht ihre Windturbinen im Kanton Bern, auf den Jurahöhen, im Jungfraugebiet, in Gstaad, in Interlaken? Der Kanton Bern ist gross.» Die Antwort: Die Verschandelung der eigenen wertvollen Tourismuszonen und Naturschutzgebiete kommt nicht infrage. Da bedient man sich lieber beim Kanton Freiburg. Und leistet sich mit Hilfe der Groupe E einen bösen Eingriff in unsere schönste Landschaft. Ein Eingriff übrigens, dessen Nutzen im Vergleich zum riesigen Aufwand enttäuschend gering ist.

Der Kanton Freiburg besitzt 78,5 Prozent der Aktien der Groupe E. Er kann und muss diese brutale und massive Verschandelung unserer Voralpen stoppen. Unsere Grossräte sind gefordert. Unsere Kantonsregierung ist gefordert. Jetzt."

Hans Werhonig,

Freiburg, 17 mars 2012

Source et original : courrier des lecteurs, Freiburger Nachichten